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Witte Financial Services

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News

Dezember 2016

21.12.2016:
Risiko & Vorsorge 3.2016 erscheint. Unter Publikationen zum Download

21.12.2016:
Pflegeratings aktualisiert

April 2015

16.04.2015:
Die neue "Risiko & Vorsorge" erscheint erstmals mit "Produkte & Kritik"

Stephan Witte
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Alkohol: Kein Unfallschutz für Bahnfahrer

 

Schon geringer Alkoholkonsum kann folgenschwere versicherungsrechtliche Konsequenzen haben. Viele Versichererverweigern bei Alkoholgenuss auch Fußgängern ihre Zahlung.

Ein junger Mann aus L. hatte im Verlaufe einer Feier größere Mengen Alkohol zu sich genommen. Um sich und andere nicht zu gefährden, verzichtete er auf die Heimfahrt mit dem Auto. Beim Einsteigen in den Zug geschah das Tragische.

Unfallversicherer verweigert Leistung

T. rutschte zwischen Zug und Bahnsteig. Da der Zugführer dies nicht mitbekam, wurden dem Unglücksopfer beide Beine abgetrennt.

Beim Antrag auf Leistung aus seiner Unfallversicherung wurde die Zahlung verweigert. Der Versicherer berief sich darauf, dass das Unglück aufgrund einer alkoholbedingten Bewusstseinsstörung geschehen sei. Strittig bleibt, inwiefern die Situation ohne Alkoholeinfluss genau so eingetreten wäre. Stichwort: Kausalität zwischen Bewusstseinsstörung und Unfallereignis.

Bewusstseinsstörungen von Fußgängern

Wenn Fußgänger oder Bahnreisende einen Unfall bauen, sosind drei unterschiedliche Konstellationen möglich.

Unabhängig von der Unfallversicherung riskieren Fußgänger ihren Führerschein bereits ab etwa 2 Promille. Für Fahrradfahrer gilt 1,6 Promille als magische Grenze.Wer also etwas über den Durst getrunken hat, ruft sich lieber ein Taxi. Auf eigene Faust den Weg nach Hause zu finden, kann in so einem Fall teuer werden. Das gilt im Übrigen auch bei Klettertouren im Hochgebirge oder als Reiter auf einem Pferd.

 

Einige Unfallversicherungstarife in der
Übersicht

Beispielhaft der Leistungsumfang einiger Unfallversicherer, die im Rahmen von Einzelverträgen abgeschlossen werden können. Die Einschränkungen bei Bewusstseinsstörungen unter Alkoholeinfluss sind analog zu bewerten bei Medikamenten- und Drogeneinnahme.

Versicherer / Anbieter

Tarif

Leistung bei Bewusstseinsstörung durch Alkohol bei Fußgängern und bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Leistung bei Bewusst-
seinsstörungen durch Alkohol beim Führen eines Kfz

Alte Leipziger

XL

Unbegrenzt

Nein

 

XXL

Unbegrenzt

Nein

Aspecta

UP

Unbegrenzt

Bis unter 1,5 Promille

Baden Badener

Basis

Nein

Nein

 

Plus

Nur für Unfälle ab 50 Prozent Invaldität

Bis unter 1,1 Promille

 

Top

Unbegrenzt

Bis unter 1,3 Promille

DBV-Winterthur

BOXPlus

Unbegrenzt

Unbegrenzt

Deutscher Herold / Zürich

Single Line EU 1S

Nein

Nein

 

Plus-Deckung EU 1P

Unbegrenzt

Bis unter 1,1 Promille

Gothaer

GUB 2005-04/05

Unbegrenzt

Bis unter 1,1, Promille

Interrisk

XL

Unbegrenzt

Bis unter 1,3 Promille

 

XXL

Unbegrenzt

Bis unter 1,5 Promille

 

i-max

Unbegrenzt

Bis unter 1,6 Promille

Konzept & Marketing (SOVAG)

U4 Konzept premium

Nein

Nein

Konzept & Marketing Gruppe (Gothaer)

U4 Konzept advanced

Unbegrenzt

Bis unter 1,1 Promille

VGH

 

Nein

Nein

VHV

Basis

Unbegrenzt

Bis unter 0,5 Promille

 

Klassik

Unbegrenzt

Bis unter 0,8 Promille

 

Exklusiv

Unbegrenzt

Bis unter 1,0 Promille

Volkswohl Bund

Unfall Easy 2005 Basis

Nein

Nein

 

Unfall Easy 2005 Komfort

Bis unter 1,3 Promille

Bis unter 1,3 Promille

 

Unfall Easy 2005 Komfort Plus

Bis unter 1,3 Promille

Bis unter 1,3 Promille

Die Tarife einiger Gesellschaften weichen im Rahmen von Gruppenverträgen von denen eines Einzelvertrages ab.

So gewährt die Alte Leipziger im Rahmen ihrer Gruppen-Tarife abweichend Versicherungsschutz bis 1,1 Promille (XL-Schutz) bzw. 1,3 Promille (XXL-Schutz).

Alle Tarife mit Stand 01.12.2005. Eigene Recherchen.